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Ladekosten & Tarife

Die Wahrheit über E-Auto Laden Kosten – Rechner, die dir die echten Ladekosten verraten

„Wie viel kostet mich eine Ladung wirklich?“– diese Frage hört man unter E-Auto-Fahrern ständig, und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem...

Inhalt
  1. Was kostet das Laden eines E-Autos in Deutschland wirklich?
    1. Die Formel: Verbrauch × Strompreis = Kosten pro Ladung und pro 100 km
    2. Warum Ladeverluste (10–15 %) das Ergebnis verzerren
  2. Ladekosten-Rechner: So nutzt du ihn richtig
    1. Eingaben erklärt: Verbrauch, Strompreis, Fahrleistung, Batteriekapazität
    2. Beispielrechnungen: Kosten pro Ladung, pro 100 km und pro Jahr
  3. Steckertypen und Ladegeschwindigkeit in Deutschland
    1. Schuko, Typ 2 und CCS: Was an der heimischen Wallbox und an der Ladesäule passt
    2. AC vs. DC: Warum Schnellladen Zeit spart, aber teurer wird
  4. Zuhause vs. öffentlich laden: der Kostenvergleich
    1. Haushaltsstrom, dynamischer Tarif oder PV-Überschuss – der günstigste Weg
    2. Öffentliche Ladesäulen: AC, HPC und App-Preise im Vergleich
  5. Bezahlen und Zugang an deutschen Ladesäulen
    1. App, RFID-Karte, Girocard oder kontaktlos: So funktioniert das Bezahlen
    2. Roaming über E-Roaming-Plattformen: ein Account für viele Anbieter
  6. Was den Preis pro kWh in Deutschland bestimmt
    1. Ladeleistung, Anbieter, Abo-Modelle und Sperrgebühren
    2. Netzgebühren, Steuern und der Strompreis 2026 im Überblick
  7. Ladekosten sparen: die Strategie für den Alltag
    1. 80-%-Regel und Laden über Nacht mit günstigem Strom
    2. Kostenvergleich E-Auto vs. Verbrenner auf 100 km
  8. Häufige Fragen zu Ladekosten (FAQ)
    1. Wie viel kostet eine Vollladung bei 60 kWh Batterie?
    2. Rechnet sich ein eigener Ladestrom-Tarif?
  9. Bevor Sie sich entscheiden

„Wie viel kostet mich eine Ladung wirklich?“– diese Frage hört man unter E-Auto-Fahrern ständig, und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Weg, Strom zu laden, kann beachtlich sein. Ein gut gemachter E-Auto-Ladekosten-Rechner schafft hier Abhilfe – er zeigt dir auf einen Blick, was dich eine Ladung an der öffentlichen Ladesäule, an der Wallbox zu Hause oder beim Schnellladen tatsächlich kostet. Genau darum geht es in diesem Artikel: Wir schauen uns an, welche Faktoren die Ladekosten bestimmen und wie du mit einem Rechner die echten Zahlen für deine Situation ermittelst.

Warum lohnt sich das Thema überhaupt? Wer über den Umstieg auf ein E-Auto nachdenkt oder bereits eines besitzt, weiß: Die Kosten pro Kilometer hängen stark davon ab, wo und wann geladen wird. Tarife, Tageszeit, Ladekarten und die eigene Wallbox spielen hier eine große Rolle – und nicht selten entscheidet genau diese Mischung darüber, ob Laden mit Strom am Ende wirklich günstiger ist als Tanken mit Benzin. Die Preise und Tarife ändern sich regelmäßig, daher ist es wichtig, die treibenden Faktoren zu verstehen, statt sich auf einzelne Zahlwerte zu verlassen.

Ich habe hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die ich bei der Recherche zu diesem Thema gelernt habe – als privater Blogger ohne Anspruch auf Fachexpertise, aber mit dem Ziel, dir klare und nachvollziehbare Informationen an die Hand zu geben. Du erfährst, welche Faktoren die Ladekosten beeinflussen, wie ein Rechner konkret funktioniert und worauf du achten solltest, um langfristig beim Laden Geld zu sparen. Los geht's.

Was kostet das Laden eines E-Autos in Deutschland wirklich?

Wer die Ladekosten kennt, kann realistisch planen – unabhängig davon, ob zu Hause an der Wallbox, an einer öffentlichen Ladesäule oder am Schnelllade­punkt geladen wird. Ein E-Auto-Ladekostenrechner hilft dabei, die eigene Fahrweise durchzurechnen.

Die Formel: Verbrauch × Strompreis = Kosten pro Ladung und pro 100 km

Die Grundrechnung ist simpel:

  • Kosten pro Ladung: Batteriekapazität (kWh) × Strompreis (€/kWh)
  • Kosten pro 100 km: Verbrauch (kWh/100 km) × Strompreis (€/kWh)
  • Beispiel: 17 kWh/100 km × Hausstrompreis = konkreter Centbetrag pro 100 km – Sie setzen einfach Ihren aktuellen Tarif ein.

Entscheidend ist der Strompreis: Er variiert je nach Tarif, Tageszeit, Betreiber und eventuell vorhandener Lade-Subscription. Prüfen Sie daher immer die aktuellen Konditionen Ihrer Anbieter-App oder Ihres Versorgers.

Warum Ladeverluste (10–15 %) das Ergebnis verzerren

Nicht der gesamte Strom kommt im Akku an. Beim Laden geht Energie verloren – durch Wärme, Umrichterverluste und Ladeelektronik. Viele Fahrer berichten von deutlichen Abweichungen zwischen „gezahltem“und „angeladenem“Strom.

  • Verluste fallen je nach Ladeart, Akku-Temperatur und Ladeleistung unterschiedlich hoch aus.
  • Kalte Batterien laden ineffizienter – im Winter kann der Unterschied spürbar werden.
  • Ein Rechner, der Verluste ignoriert, unterschätzt Ihre Kosten leicht – planen Sie daher einen Puffer ein.

Praxistipp: Vergleichen Sie den an der Ladestation bezahlten Strom (kWh per Ladekarte oder App) mit dem laut Fahrzeug tatsächlich geladenen Wert. So kennen Sie Ihren persönlichen Verlust – und Ihr E-Auto-Ladekostenrechner-Ergebnis wird realistisch.

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Ladekosten-Rechner: So nutzt du ihn richtig

Ein E-Auto-Ladekostenrechner hilft dir, deine Ladekosten realistisch einzuschätzen – ohne wilde Zahlen aus dem Internet. Wichtig: Das Ergebnis ist nur so gut wie deine Eingaben.

Eingaben erklärt: Verbrauch, Strompreis, Fahrleistung, Batteriekapazität

Der Rechner braucht vier Werte:

  • Verbrauch (kWh/100 km): Herstellerangaben sind oft zu optimistisch. Realistisch sind je nach Modell, Jahreszeit und Fahrstil deutlich höhere Werte – gerade im Winter.
  • Strompreis (Cent/kWh): Hier entscheidet der Tarif. Hausstrom, Wallbox mit eigenem Tarif oder öffentliches Laden mit Ladekarte unterscheiden sich stark – der Rechner kennt deinen Mix nicht.
  • Fahrleistung (km pro Jahr): Ehrlich schätzen, nicht den Traumwert.
  • Batteriekapazität (kWh): Nur die nutzbare Kapazität zählt, nicht die Brutto-Zahl.

Beispielrechnungen: Kosten pro Ladung, pro 100 km und pro Jahr

So rechnest du selbst nach – der Rechner macht nichts anderes:

  1. Pro 100 km: Verbrauch × Strompreis. Beispiel: 18 kWh × 30 Cent = 5,40 € (Hausstrom). Am öffentlichen Ladepunkt mit höherem Preis fällt dieselbe Strecke teurer aus.
  2. Pro Ladung: geladene kWh × Strompreis. Wichtig zu wissen: Zwischen ca. 10 % und 80 % lädt das Auto am schnellsten, danach bremst das Fahrzeug die Ladeleistung selbst ein – unabhängig von der Ladesäule.
  3. Pro Jahr: Kosten pro 100 km × (Jahresfahrleistung ÷ 100).

Praxistipp: Rechne mit zwei Szenarien – meistens Laden zuhause, gelegentlich öffentlich – und rechne den teuren Anteil extra ein. Preise und Tarife ändern sich laufend; prüfe aktuelle Werte bei deinem Stromanbieter bzw. Ladekarten-Anbieter.

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Steckertypen und Ladegeschwindigkeit in Deutschland

Welcher Stecker passt wohin? In Deutschland sind drei Anschlusstypen relevant – und wer sie kennt, kann mit einem diesem Wissen realistischer planen, denn Ladegeschwindigkeit und Preis hängen direkt am Ladepunkt.

Schuko, Typ 2 und CCS: Was an der heimischen Wallbox und an der Ladesäule passt

Der Schuko-Stecker (Notladung an der haushaltsüblichen Steckdose) ist der langsamste Weg – praktisch als Notfalllösung, aber auf Dauer ineffizient und nur bei einwandfreier Installation sinnvoll. Für die Wallbox zu Hause ist Typ 2 der Standard in Europa. An öffentlichen Ladesäulen stößt man ebenfalls meist auf Typ 2 (AC) sowie CCS (Combined Charging System), das DC-Schnellladen ermöglicht. Ältere japanische Modelle nutzen vereinzelt CHAdeMO – prüfen Sie das vor dem Kauf. Bezahlt wird je nach Betreiber per Ladekarte, App oder kontaktlos; ein Blick in die jeweilige App oder auf die offiziellen Karten zeigt, welcher Ladepunkt zu Ihnen passt.

AC vs. DC: Warum Schnellladen Zeit spart, aber teurer wird

AC-Laden (Wallbox, typische öffentliche Ladepunkte) ist günstiger, aber langsamer. DC-Schnellladen hilft auf langen Strecken, kostet pro kWh aber deutlich mehr. Wichtig: Das Auto selbst begrenzt die maximale Ladeleistung – eine starke Ladesäule hilft nichts, wenn das Fahrzeug weniger kann. Zudem lädt der Akku zwischen etwa 10 und 80 % am schnellsten und danach deutlich langsamer. Die endgültige Ladegeschwindigkeit hängt von Fahrzeug, Akkustand und Temperatur ab.

  • Alltag: AC an der eigenen Wallbox – meist die kostengünstigste Option.
  • Langstrecke: CCS-Schnellladen gezielt nutzen, statt den Akku komplett vollzuladen.
  • Kosten: Tarife variieren je nach Betreiber, Tageszeit und Abomodell – aktuelle Preise ändern sich regelmäßig.
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Zuhause vs. öffentlich laden: der Kostenvergleich

Haushaltsstrom, dynamischer Tarif oder PV-Überschuss – der günstigste Weg

Zuhause laden ist in der Regel am günstigsten. Die genauen Kosten hängen aber stark vom Tarif ab: Haushaltsstrom ist bequem, oft aber teurer als ein spezieller Stromtarif für E-Autos, der nachts günstige Preise bietet. Mit einem dynamischen Tarif laden Sie, wenn Börsenstrom billig ist – das erfordert jedoch eine Wallbox mit steuerbarer Ladung („intelligentes Laden“). Am günstigsten wird es meist mit eigenem PV-Strom: Wer die Photovoltaik-Überschussladung nutzt, zahlt fast nichts pro kWh, braucht aber die passende Wallbox und genug Sonnenstunden.

Praktischer Tipp: Ein Vergleich hilft, die eigenen Fahrkosten pro 100 km je nach Ladestromquelle zu vergleichen. Achtung: Die Installation einer Wallbox gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.

Öffentliche Ladesäulen: AC, HPC und App-Preise im Vergleich

Öffentliches Laden ist flexibler, aber fast immer teurer. Wichtig zu wissen:

  • AC-Ladesäulen (Wechselstrom) laden langsamer, sind pro kWh meist günstiger – ideal für längere Standzeiten.
  • HPC-Schnelllader (Gleichstrom, in Deutschland standardmäßig CCS2) sind bequem auf langen Strecken, kosten aber spürbar mehr pro kWh.
  • Preise variieren stark je nach Betreiber, Region, Tageszeit und Ladekarte oder App-Abonnement – ein Preisvergleich über die jeweilige Lade-App lohnt sich vor der Fahrt.

Beachten Sie: Schnellladen wird oberhalb von etwa 80 % Batteriestand deutlich langsamer – das Auto selbst begrenzt das Tempo. Aktuelle Preise und freie Ladepunkte finden Sie in der App des Betreibers oder auf offiziellen Ladesäulen-Karten; Details ändern sich laufend. Manche Netze akzeptieren kontaktloses Bezahlen, andere verlangen eine Ladekarte – vorher prüfen spart Nerven.

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Bezahlen und Zugang an deutschen Ladesäulen

Wer sein E-Auto laden will, braucht an öffentlichen Ladepunkten nicht nur Kleingeld, sondern die richtige Zugangsmethode. Die Auswahl der Ladesäule hängt oft weniger vom Preis ab als davon, ob Ihr Account oder Ihre Karte dort überhaupt funktioniert. Ein Vergleichstool hilft, die verschiedenen Tarife vorab zu vergleichen – vorausgesetzt, man weiß, wie man an der Säule tatsächlich zahlt.

App, RFID-Karte, Girocard oder kontaktlos: So funktioniert das Bezahlen

In Deutschland gibt es mehrere gängige Wege, einen Ladepunkt zu starten und abzurechnen:

  • App des Betreibers: Meist per QR-Code oder Ladepunkt-Nummer, Start und Bezahlung laufen im Smartphone.
  • Ladekarte / RFID-Karte: An der Säule auflegen, der Start erfolgt direkt – funktioniert auch bei schlechtem Empfang.
  • Kontaktlose Karte (z.  B. Girocard mit NFC): Immer mehr Ladesäulen akzeptieren sie, aber längst nicht alle.

Praktisch: Eine App und eine Karte als Reserve dabei zu haben, ist sinnvoll, weil die Akzeptanz je nach Betreiber stark variiert. Die aktuellen Konditionen prüfen Sie am besten direkt in der App des jeweiligen Betreibers.

Roaming über E-Roaming-Plattformen: ein Account für viele Anbieter

Roaming funktioniert wie beim Mobilfunk: Ein Account (z.  B. über eine Ladekarte oder App eines Anbieters) gibt Zugang zu Ladepunkten vieler verschiedener Betreiber. Das spart mehrere Accounts, kann aber teurer sein als der Direkt-Tarif des Betreibers. Vor einer langen Fahrt lohnt es sich, zu prüfen, welche Netzwerke über den eigenen Account erreichbar sind – offizielle Ladesäulen-Karten der Anbieter zeigen das live. Preise und Roaming-Vereinbarungen ändern sich regelmäßig, daher prüfen Sie die Details bitte tagesaktuell. Mit einem Vergleichsrechner lassen sich Roaming-Tarif und Direkt-Tarif gut gegenüberstellen, bevor man sich festlegt.

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Was den Preis pro kWh in Deutschland bestimmt

Wer eine Ladesäule nutzt, stößt schnell auf riesige Preisspannen pro kWh. Der Grund: Der Preis hängt fast nie nur vom Strom selbst ab, sondern von mehreren Faktoren gleichzeitig. Ich fasse hier zusammen, was meine Recherche ergeben hat – Details können sich jederzeit ändern.

Ladeleistung, Anbieter, Abo-Modelle und Sperrgebühren

Dieselbe Ladesäule kann je nach Tarif völlig unterschiedliche Preise liefern. Entscheidend sind:

  • Anbieter und Abo: Viele Betreiber bieten günstigere kWh-Preise gegen monatliche Grundgebühr – lohnt sich aber erst ab einer bestimmten Lademenge.
  • Sperrgebühren: Manche tarifieren pro Minute, sobald die Ladeleistung sinkt – ein Argument, nicht bis 100 % zu laden.
  • DC vs. AC: Schnellladen (CCS2 ist in Deutschland der Standard-Stecker) kostet meist deutlich mehr als das Laden an der heimischen Wallbox.
  • Ladekarte und Roaming: Fremde Ladepunkte über Roaming zu nutzen, schlägt oft teurer zu Buche.

Praktischer Tipp: Prüfen Sie vor Vertragsabschluss, welche Ladekarte Ihr Alltag wirklich braucht – nicht jede ist überall akzeptiert.

Netzgebühren, Steuern und der Strompreis 2026 im Überblick

Der Preis an der Ladesäule setzt sich aus Strombeschaffung, Netzgebühren, Steuern, Abgaben und der Marge des Betreibers zusammen. Haushaltsstrom und Ladesäulenstrom folgen unterschiedlichen Bepreisungslogiken. Wie sich Netzentgelte und politische Vorgaben konkret auswirken, ändert sich regelmäßig – verlässliche Zahlen finden Sie beim Bundesnetzamt oder beim jeweiligen Anbieter.

Für eine realistische Kalkulation empfehle ich, mit einer Methode verschiedene Szenarien durchzuspielen: vor allem Heimbereich vs. öffentliches Laden. Wichtig zu wissen: Der Preis pro kWh allein sagt wenig aus – entscheidend ist die Gesamtkostenbilanz über Ihre Fahrleistung.

Ladekosten sparen: die Strategie für den Alltag

Wer im Alltag Ladekosten senken will, braucht keine teuren Extras – nur eine klare Routine. Ein Ladekosten-Rechner hilft, die eigene Fahrweise und Tarife realistisch durchzurechnen. Die zwei wichtigsten Hebel: wann und wo Sie laden.

80-%-Regel und Laden über Nacht mit günstigem Strom

Der größte Kostenhebel ist der Heimstrompreis. Wer einen eigenen Ladepunkt oder eine Wallbox hat (Installation nur durch zertifizierten Elektriker!), lädt über Nacht – oft mit günstigem Nachtstrom oder einem dynamischen Tarif. Weiterer Vorteil: Ein Ladekosten-Vergleichsrechner zeigt schnell, wie sich der Tarif auf 10.000 km auswirkt.

  • Bis ca. 80 % laden für den Alltag – danach wird das Laden deutlich langsamer, egal wie stark die Ladesäule ist, denn das Auto begrenzt die Leistung selbst.
  • Schnellladen nur unterwegs nutzen – zu Hause ist es unnötig teuer bzw. langsam.
  • Ladekarten und Apps mehrerer Anbieter vergleichen, da Preise und Abrechnung (App, Ladekarte, kontaktlos) je nach Betreiber variieren.

Kostenvergleich E-Auto vs. Verbrenner auf 100 km

Der Vergleich hängt von drei Faktoren ab: Verbrauch (kWh/100 km bzw. Liter/100 km), Strompreis und Kraftstoffpreis. Diese ändern sich laufend – aktuelle Zahlen bitte selbst prüfen. Faustformel: Verbrauch × Preis ergibt die Kosten pro 100 km. Beispiel: Ein E-Auto mit 18 kWh/100 km ist bei einem günstigen Haushaltsstromtarif meist deutlich billiger als ein Verbrenner mit 7 l/100 km an der Tankstelle – der Vorteil schrumpft aber, wenn Sie regelmäßig an öffentlichen Schnellladesäulen laden, die teurer sind. Rechnen Sie mit Ihrem realen Mix aus Heimladen und öffentlichem Laden, nicht mit dem Bestfall.

Häufige Fragen zu Ladekosten (FAQ)

Wie viel kostet eine Vollladung bei 60 kWh Batterie?

Die Rechnung ist einfach: Batteriekapazität × Strompreis pro kWh = Ladekosten. Bei 60 kWh hängt der Betrag also stark davon ab, wo Sie laden – zu Hause am günstigeren Haushalts- oder Wärmepumpentarif deutlich weniger als an öffentlichen Schnellladesäulen (CCS2 in Deutschland), wo oft Zeit- oder Abo-Modelle dazukommen. Praktisch relevant ist außerdem: Niemand lädt immer von 0 auf 100 %. Wer täglich von 40 % auf 80 % lädt, zahlt nur einen Bruchteil einer Vollladung. Mit einem Ladekostenrechner lässt sich das vor der Anschaffung gut durchspielen – geben Sie Ihre typische Fahrleistung und den voraussichtlichen Ladestandort ein.

Rechnet sich ein eigener Ladestrom-Tarif?

Ein spezieller Stromtarif für E-Auto-Fahrer kann sich lohnen, vor allem wenn Sie viel zu Hause laden und flexibel nachts laden können. Entscheidend sind:

  • Arbeitspreis pro kWh – vergleichen Sie ihn mit Ihrem bisherigen Haushaltstarif.
  • Grundpreis – ein niedriger kWh-Preis nützt wenig, wenn der monatliche Grundpreis hoch ist.
  • Ladezeitfenster – günstige Tarife gelten oft nur nachts oder mit steuerbarer Ladeleistung.

Als Faustregel: Ab einigen tausend Lade-kWh pro Jahr lohnt sich ein Wechsel meist. Ob ein eigener Zähler oder eine Wallbox mit separatem Vertrag nötig ist, hängt von Ihrem Netzbetreiber ab – hier lohnt ein Blick in den Vergleichsrechner und die Konditionen vor Ort. Preise und Tarifstrukturen ändern sich regelmäßig, daher bitte aktuelle Angaben der Anbieter prüfen. Mehr dazu im Artikel zu Stromtarifen für E-Autos.

Bevor Sie sich entscheiden

Die Ladekosten eines Elektroautos lassen sich nicht auf eine einzige Zahl reduzieren – sie hängen von Ihrem Stromtarif, der Ladezeit, dem Betreiber der Ladesäule und Ihrem Fahrprofil ab. Ein Rechner hilft Ihnen, mit Ihren eigenen Werten eine realistische Größenordnung zu finden, statt sich auf pauschale Angaben zu verlassen. Prüfen Sie dabei auch, welche Zahlungsmöglichkeiten Ihre lokalen Ladenetzwerke akzeptieren, ob Ladekarte, App oder kontaktlos.

Ob sich das Laden zu Hause an einer Wallbox, am öffentlichen Ladepunkt oder bei Schnellladen mit CCS2-Anschluss für Sie am besten rechnet, hängt von Ihrer Situation ab: Wohnsituation, Fahrleistung und Budget spielen alle eine Rolle. Vergleichen Sie aktuelle Tarife selbst, denn Preise und Konditionen ändern sich regelmäßig – und lassen Sie Installationen an der Hausstromversorgung immer von einer zertifizierten Elektrofachkraft durchführen.

References

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Inhalt
  1. Was kostet das Laden eines E-Autos in Deutschland wirklich?
    1. Die Formel: Verbrauch × Strompreis = Kosten pro Ladung und pro 100 km
    2. Warum Ladeverluste (10–15 %) das Ergebnis verzerren
  2. Ladekosten-Rechner: So nutzt du ihn richtig
    1. Eingaben erklärt: Verbrauch, Strompreis, Fahrleistung, Batteriekapazität
    2. Beispielrechnungen: Kosten pro Ladung, pro 100 km und pro Jahr
  3. Steckertypen und Ladegeschwindigkeit in Deutschland
    1. Schuko, Typ 2 und CCS: Was an der heimischen Wallbox und an der Ladesäule passt
    2. AC vs. DC: Warum Schnellladen Zeit spart, aber teurer wird
  4. Zuhause vs. öffentlich laden: der Kostenvergleich
    1. Haushaltsstrom, dynamischer Tarif oder PV-Überschuss – der günstigste Weg
    2. Öffentliche Ladesäulen: AC, HPC und App-Preise im Vergleich
  5. Bezahlen und Zugang an deutschen Ladesäulen
    1. App, RFID-Karte, Girocard oder kontaktlos: So funktioniert das Bezahlen
    2. Roaming über E-Roaming-Plattformen: ein Account für viele Anbieter
  6. Was den Preis pro kWh in Deutschland bestimmt
    1. Ladeleistung, Anbieter, Abo-Modelle und Sperrgebühren
    2. Netzgebühren, Steuern und der Strompreis 2026 im Überblick
  7. Ladekosten sparen: die Strategie für den Alltag
    1. 80-%-Regel und Laden über Nacht mit günstigem Strom
    2. Kostenvergleich E-Auto vs. Verbrenner auf 100 km
  8. Häufige Fragen zu Ladekosten (FAQ)
    1. Wie viel kostet eine Vollladung bei 60 kWh Batterie?
    2. Rechnet sich ein eigener Ladestrom-Tarif?
  9. Bevor Sie sich entscheiden

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Rechnen Sie mit Ihren eigenen Werten: Akkugröße, Ladestand und Strompreis — inklusive Ladeverlusten.

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