Stromkosten fürs E-Auto: Was 100 km wirklich kosten – mit Rechner und Spartipps
Zwanzig Euro tanken oder drei Euro laden? Genau diese Frage macht deutlich, warum die Kosten pro 100 Kilometer beim…
Rechner
Nicht nur Sprit gegen Strom, sondern die Gesamtrechnung: Anschaffung, Wertverlust, Energie, Wartung, Steuer und Versicherung über Ihre Haltedauer. Inklusive Wertverlust — der Posten, den die meisten Vergleiche weglassen.
In fast jedem Vergleich, der im Netz kursiert, fehlt der Wertverlust — und das ist kein Zufall: Er ist der größte Einzelposten und derjenige, der am häufigsten gegen das E-Auto spricht. Bei einem Fahrzeug für 42.000 € sind 32 Prozent Restwert nach acht Jahren ein Verlust von über 28.000 €. Kein Spritpreis der Welt bewegt eine Summe dieser Größenordnung.
Deshalb ist der Restwert hier ein Eingabefeld und keine versteckte Konstante. Wer glaubt, dass gebrauchte E-Autos künftig stabiler im Wert stehen, setzt einen höheren Prozentsatz ein und sieht sofort, wie stark das Ergebnis reagiert. Genau diese Sensitivität ist die eigentliche Antwort auf die Frage „lohnt sich das?" — nicht eine einzelne Zahl.
Der Break-even darüber sagt, ab welcher Jahresfahrleistung sich das Bild dreht. Wer wenig fährt und ausschließlich öffentlich lädt, fährt mit einem sparsamen Verbrenner oft günstiger. Wer viel fährt und zu Hause lädt, holt den Anschaffungsnachteil über die Energiekosten wieder herein.