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Unabhängiges Ladesäulen-Verzeichnis — täglich aktualisierte Daten aus offenen Quellen.

FAQ / Häufige Fragen

Über ZapStation

Was ist ZapStation?

ZapStation ist ein unabhängiges Verzeichnis öffentlicher Ladestationen in Deutschland mit derzeit über 24.000 Standorten in mehr als 4.500 Städten und Gemeinden. Dazu kommen kostenlose Rechner rund um Ladekosten, Reichweite und den Kostenvergleich zwischen Elektroauto und Verbrenner.

Kostet die Nutzung etwas?

Nein. Alle Inhalte und Rechner sind kostenlos und ohne Registrierung nutzbar. Die Website finanziert sich über Werbung — Einzelheiten dazu stehen unter Werbung.

Brauche ich ein Nutzerkonto?

Nein. Es gibt kein Konto, keine Anmeldung und keine E-Mail-Abfrage. Sie können alles ohne Angabe persönlicher Daten nutzen.

Gehört ZapStation zu einem Ladenetzbetreiber?

Nein. Wir sind unabhängig von Ladenetzbetreibern, Energieversorgern und Automobilherstellern. Kein Betreiber kann eine bessere Platzierung in unseren Listen kaufen; sortiert wird ausschließlich nach sachlichen Kriterien.

Ladestationen finden

Zeigt ZapStation an, ob eine Ladesäule gerade frei ist?

Nein. Wir zeigen keine Echtzeit-Verfügbarkeit an. Dafür wäre eine vertragliche Anbindung an jeden einzelnen Betreiber nötig, die wir nicht haben — und wir tun auch nicht so, als hätten wir sie.

Ob eine Säule frei oder besetzt ist, erfahren Sie in der App des jeweiligen Betreibers oder bei Diensten, die eine solche Anbindung besitzen.

Wie aktuell sind die Daten?

Die Stationsdaten werden regelmäßig neu eingelesen. Auf jeder Stationsseite steht unter „Zuletzt aktualisiert“, wann der Datensatz zuletzt abgeglichen wurde. Neue Ladepunkte erscheinen erst, wenn sie in die Quelldatenbank eingetragen wurden — das kann einige Zeit dauern.

Warum hat meine Stadt keine eigene Seite?

Eine eigene Übersichtsseite legen wir erst ab einer Mindestzahl von Ladestationen an. Orte darunter erscheinen auf der Seite des jeweiligen Bundeslandes. Der Grund ist inhaltlicher Natur: Eine Seite mit zwei Ladepunkten bietet zu wenig, um für sich zu stehen.

Eine Angabe stimmt nicht. Was kann ich tun?

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular — auf jeder Stationsseite gibt es dafür eine eigene Schaltfläche. Noch wirksamer ist eine Korrektur direkt bei OpenChargeMap: Davon profitieren alle Dienste, die diese Daten nutzen.

Ladekosten

Warum weicht der angezeigte Preis von meiner Abrechnung ab?

Unsere Preisangaben sind Durchschnittswerte für Deutschland, keine Tarife des jeweiligen Betreibers. Ladesäulenbetreiber veröffentlichen ihre Preise nicht in maschinenlesbarer Form, weshalb wir für eine einzelne Säule keinen verbindlichen Preis anzeigen können.

Was Sie tatsächlich zahlen, hängt von Ihrem Ladetarif ab. In allen Rechnern können Sie Ihren eigenen Preis eintragen.

Was sind Ladeverluste und warum rechnen Sie sie mit?

Zwischen Steckdose und Batterie geht Energie verloren — je nach Ladeart und Temperatur etwa 5 bis 15 Prozent. Abgerechnet wird aber die Energie, die aus dem Netz entnommen wird, nicht die, die in der Batterie ankommt.

Wir rechnen standardmäßig mit 8 Prozent und weisen den Betrag gesondert aus. Viele Vergleichsrechner lassen ihn weg; deren Ergebnis fällt dann rund ein Zehntel zu günstig aus.

Was ist eine Blockiergebühr?

Viele Betreiber berechnen nach einer Freizeit jede weitere Minute, in der Ihr Fahrzeug an der Säule steht — auch wenn der Ladevorgang längst beendet ist. An Schnellladern beginnt das oft nach 60 Minuten, an AC-Säulen meist nach mehreren Stunden. Typisch sind 10 bis 12 Cent pro Minute, oft gedeckelt.

Reichweite und Ladezeit

Warum sinkt die Reichweite im Winter?

Zwei Effekte überlagern sich:

  • Die Batterie: Bei Kälte laufen die chemischen Vorgänge langsamer ab, der Innenwiderstand steigt und ein Teil der gespeicherten Energie ist nicht abrufbar. Bei 0 °C sind das etwa 10 bis 15 Prozent, bei −10 °C bis zu 25 Prozent. Dieser Anteil kommt zurück, sobald die Batterie wieder warm ist.
  • Die Heizung: Ein Elektroauto hat keine Motorabwärme und heizt aus dem Fahrakku. Ein elektrischer Heizstab zieht dauerhaft 2 bis 4 kW. Eine Wärmepumpe braucht dafür etwa ein Drittel der Energie.

Mit unserem Reichweiten-Rechner können Sie beides für Ihr Fahrzeug durchrechnen.

Warum lädt mein Auto nicht mit der angegebenen Leistung?

Dafür gibt es meist einen von drei Gründen:

  • Die Ladekurve: Die Spitzenleistung liegt nur zwischen etwa 10 und 30 Prozent Ladestand an. Darüber fällt sie ab, um die Zellen zu schonen — die letzten 20 Prozent dauern überproportional lange.
  • Das Fahrzeug: Ein Auto, das maximal 11 kW aufnimmt, lädt an einer 22-kW-Säule nicht schneller.
  • Die Temperatur: Eine kalte Batterie nimmt am Schnelllader teils nur ein Drittel der möglichen Leistung an. Vorkonditionieren hilft.

Warum empfehlen alle, von 20 auf 80 Prozent zu laden?

Weil es Zeit spart und die Batterie schont. Oberhalb von 80 Prozent sinkt die Ladeleistung stark — die letzten Prozente dauern oft länger als die ersten fünfzig. Auf langen Fahrten sind zwei kurze Stopps von 20 auf 80 Prozent meist schneller als ein langer auf 100 Prozent.

Wallbox und Förderung

Gibt es noch eine Förderung für private Wallboxen?

Für eine private Wallbox am Eigenheim gibt es derzeit keinen bundesweiten Zuschuss. Es existieren aber weiterhin kommunale Programme und Zuschüsse einzelner Stadtwerke, meist zwischen 100 und 2.000 Euro, sowie ein Bundesprogramm für Mehrfamilienhäuser.

Welche Programme für Ihre Situation infrage kommen, zeigt unsere Förderübersicht.

Worauf muss ich beim Förderantrag achten?

Erst beantragen, dann kaufen. Fast jedes Programm setzt voraus, dass der Antrag vor der Bestellung gestellt wurde. Wer die Wallbox bereits installiert hat, verliert den Anspruch in aller Regel vollständig — auch wenn alle übrigen Bedingungen erfüllt sind.

Muss ich meine Wallbox anmelden?

Ja. Jede Wallbox muss beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden. Ab einer Ladeleistung über 11 kW ist zusätzlich eine ausdrückliche Genehmigung erforderlich. Die Installation darf nur ein eingetragener Elektrofachbetrieb durchführen.

Datenschutz

Werden meine Daten getrackt?

Nein. Wir setzen weder Google Analytics noch Facebook Pixel oder ein vergleichbares Werkzeug ein. Es gibt keine Werbe-Cookies und kein Profiling. Einzelheiten stehen in unserer Datenschutzerklärung und der Cookie-Richtlinie.

Der Hinweis informiert über zwei technisch notwendige Speicherungen: Ihre Auswahl im Hinweis selbst und ein Sitzungs-Cookie, das ausschließlich auf der Kontaktseite zum Schutz des Formulars gesetzt wird. Beide sind für den Betrieb erforderlich und werden nicht zu Werbezwecken genutzt.

Noch Fragen?

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Wenn eine Frage häufiger gestellt wird, nehmen wir sie hier auf.

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