Wallbox-Förderung 2026: Diese Zuschüsse gibt es noch
Der bundesweite KfW-Topf ist ausgelaufen — aber viele Länder, Kommunen und Stadtwerke fördern weiterhin. Ein Überblick, wo sich der Antrag lohnt.
Auf Bundesebene: kein allgemeines Programm mehr
Das KfW-Programm 440, das private Ladestationen mit 900 € je Ladepunkt bezuschusste, ist seit Jahren ausgeschöpft. Ein Nachfolgeprogramm in gleicher Breite gibt es aktuell nicht.
Für Unternehmen und Kommunen laufen jedoch weiterhin Programme für Ladeinfrastruktur — dort mit deutlich höheren Fördersummen, aber auch strengeren Auflagen.
Länder und Kommunen: hier lohnt sich der Blick
Mehrere Bundesländer fördern nach wie vor. Die Programme ändern sich häufig und sind fast immer nach Budget begrenzt — wer wartet, geht leer aus.
- Bayern: Zuschüsse für Wallboxen in Verbindung mit Photovoltaik und Speicher.
- Nordrhein-Westfalen: progres.nrw fördert Ladepunkte im Mehrfamilienhaus.
- Baden-Württemberg: Kommunale Programme, oft über die Stadtwerke abgewickelt.
- Stadtwerke: Viele lokale Versorger geben 150 bis 500 € Zuschuss bei Abschluss eines Autostromtarifs.
So läuft der Antrag ab
Die wichtigste Regel gilt bei fast allen Programmen: erst beantragen, dann kaufen. Wer die Wallbox bereits installiert hat, verliert in der Regel jeden Anspruch — auch wenn alle übrigen Bedingungen erfüllt sind.
Benötigt werden meist ein Angebot des Elektrobetriebs, das Datenblatt der Wallbox und der Nachweis, dass die Anlage beim Netzbetreiber angemeldet wurde. Ladepunkte über 11 kW sind zusätzlich genehmigungspflichtig.