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Ladekosten

Ladekarten im Vergleich: Welcher Tarif passt zu Ihrem Fahrprofil?

Grundgebühr oder nicht, Roaming-Aufschläge, Blockiergebühren: Der günstigste Tarif hängt allein davon ab, wie oft und wo Sie laden.

Inhalt
  1. Die Tarifmodelle
  2. Welcher Tarif für wen?
  3. Typische Kostenfallen

Die drei Tarifmodelle

Am Markt haben sich drei Grundmodelle etabliert: Tarife ohne Grundgebühr mit höherem kWh-Preis, Tarife mit monatlicher Grundgebühr und vergünstigtem kWh-Preis, sowie das Ad-hoc-Laden per App oder Karte ganz ohne Vertrag.

Der Break-even zwischen den ersten beiden liegt meist bei etwa 150 bis 250 kWh im Monat — das entspricht ungefähr 800 bis 1.300 Kilometern öffentlich geladener Fahrleistung.

Welcher Tarif für welches Fahrprofil?

  • Heimlader mit Wallbox: Tarif ohne Grundgebühr, nur für gelegentliche Ladestopps unterwegs.
  • Laternenparker ohne Wallbox: Grundgebührtarif mit gutem AC-Preis rechnet sich fast immer.
  • Vielfahrer auf der Langstrecke: Auf den HPC-Preis und die Netzabdeckung an Autobahnen achten.
  • Pendler mit Laden beim Arbeitgeber: oft reicht Ad-hoc-Laden als reine Rückfallebene.

Typische Kostenfallen

Der größte Posten sind Roaming-Aufschläge: Laden Sie an einer Säule, die nicht zum Netz Ihres Anbieters gehört, kann der kWh-Preis um 30 bis 60 % steigen. Vor dem Ladestopp in der App prüfen, ob die Säule zum eigenen Netz zählt.

Zweiter Punkt sind Blockiergebühren nach Ablauf einer Freizeit — meist ab der 60. oder 240. Minute. Wer am Schnelllader übernachtet, zahlt hier deutlich drauf.

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  1. Die Tarifmodelle
  2. Welcher Tarif für wen?
  3. Typische Kostenfallen

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