Blockiergebühr: Wann sie anfällt und wie Sie sie vermeiden
Nach Ablauf einer Freizeit berechnen viele Anbieter jede weitere Minute. Wer die Regeln kennt, zahlt am Ende nicht mehr fürs Stehen als fürs Laden.
Warum es die Blockiergebühr gibt
Ein Ladepunkt, an dem ein vollgeladenes Auto steht, ist für alle anderen blockiert. Gerade an Schnellladern mit wenigen Plätzen entstehen dadurch Warteschlangen, obwohl technisch gar nicht geladen wird.
Die Gebühr ist damit kein reiner Zusatzertrag, sondern ein Lenkungsinstrument: Sie soll dafür sorgen, dass der Platz nach dem Ladevorgang zügig frei wird.
Die üblichen Regeln im Überblick
Die Ausgestaltung unterscheidet sich je Anbieter, folgt aber meist demselben Muster: eine Freizeit, danach ein Minutenpreis und häufig eine Deckelung des Gesamtbetrags.
- An DC-Schnellladern beginnt die Gebühr oft schon nach 60 Minuten.
- An AC-Säulen greift sie meist erst nach vier Stunden, teils nur tagsüber.
- Typisch sind 10 bis 12 Cent je Minute, gedeckelt bei 12 bis 20 € pro Ladevorgang.
- Viele Apps senden eine Push-Nachricht, sobald der Ladevorgang beendet ist — diese Benachrichtigung unbedingt aktivieren.