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E-Auto mit Solarstrom laden: Lohnt sich das Überschussladen?

Mit Photovoltaik sinken die Ladekosten auf unter 12 Cent je kWh. Was die Technik kostet und ab wann sich die Anlage rechnet.

Inhalt
  1. Das Prinzip
  2. Benötigte Technik
  3. Die Wirtschaftlichkeit

Überschussladen: das Prinzip

Beim Überschussladen fließt nur der Solarstrom ins Auto, der gerade nicht im Haushalt gebraucht wird und sonst für wenige Cent Einspeisevergütung ins Netz ginge. Statt ihn zu verschenken, wird er zum Laden genutzt.

Da die Einspeisevergütung deutlich unter dem Strombezugspreis liegt, ist jede selbst genutzte Kilowattstunde bares Geld — die Differenz beträgt aktuell rund 30 Cent je kWh.

Was Sie dafür brauchen

  • Eine steuerbare Wallbox, die ihre Ladeleistung stufenlos regeln kann.
  • Ein Energiemanagementsystem, das Erzeugung und Verbrauch in Echtzeit misst.
  • Einen Zweirichtungszähler — bei bestehender PV-Anlage ohnehin vorhanden.
  • Optional einen Hausspeicher, damit auch abends noch aus Solarstrom geladen werden kann.

Wann sich die Anlage rechnet

Bei 12.000 Kilometern Jahresfahrleistung und 19 kWh Verbrauch werden rund 2.280 kWh im Jahr benötigt. Wird davon die Hälfte aus eigenem Solarstrom gedeckt, ergibt sich gegenüber dem Netzbezug eine Ersparnis von etwa 340 € jährlich.

Die Mehrkosten für steuerbare Wallbox und Energiemanagement liegen bei 800 bis 1.500 €. Damit amortisiert sich die Zusatztechnik in etwa drei bis fünf Jahren — die PV-Anlage selbst rechnet sich unabhängig davon über die Eigenverbrauchsquote.

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  2. Benötigte Technik
  3. Die Wirtschaftlichkeit

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